Zutritt im Hof
Wie Zutritt für einen umgenutzten Hof entsteht
Ein Hof, in dem mehrere Wohnungen, eine Werkstatt und ein Büro dieselbe Einfahrt benutzen, braucht keine weitere Schlüsselrunde, sondern einen Plan.
Schritt 01Bedarf aufnehmen
Welche Türen gehören dazu — Hoftor, Hauseingang, Werkstatt, Keller, Müllplatz? Und wer soll wohin? Diese Aufnahme findet vor Ort statt und dauert länger als der Einbau später. In einem Ehrenfelder Gewerbehof gehören dazu regelmäßig auch die Fragen, wer morgens anliefert und wer abends als Letzter abschließt.
Schritt 02Schließplan erstellen
Im Schließplan steht schwarz auf weiß, wer mit seinem Schlüssel wohin kommt. Meist entstehen dabei Gruppen: alle ins Tor, die Wohnparteien zusätzlich in den Hauseingang, der Betrieb allein in seine Werkstatt. Erst wenn er stimmt, wird Material geordert — eine nachträgliche Änderung ist der aufwändigste Umweg, den so ein Hof nehmen kann.
Schritt 03Montage und Ausgabe
Die Zylinder werden gesetzt, jede Tür wird ausprobiert, und erst danach werden die Schlüssel verteilt. Geprüft wird dabei nicht nur, ob der Schlüssel dreht, sondern auch, ob das Tor bei Wind noch schließt und der Riegel ohne Gewalt einfährt. Wer keinen Schlüssel bekommt, weiß das vorher und nicht erst am Hoftor.
Schritt 04Dokumentierte Übergabe
Am Ende gibt es eine Liste: welcher Schlüssel zu welcher Tür passt und in wessen Hand er liegt. Trägt das Profil einen Kopierschutz, gehört die Karte dazu, die den Nachschub regelt. Zieht später ein Gewerbemieter aus, ist damit ohne langes Suchen geklärt, was zurückkommen muss und welche Gruppe neu zu schließen ist.